Wie siehst Du das mit "dem Lebensplan"?gut, ich weiß nicht, wie tief wir vertiefen können, aber wir können gern beginnen, es aus zu tauschen.Die Frage(n): "Wie lautet mein Lebensplan?". Wie werd ich mir diesen Bewust? Und wie kann ich ihn erfüllen... immherin bin ich ja in erster Linie deshalb ja hier (auf Erden) (inkarnaiert)
Lebensplan- aus deinen Worten entnehme ich, du meinst etwa vom "großen Lebensplan der Menschen (-seelen) hinein ins "kleine" persönliche Warum bin ich hier, nicht wahr?
Die großen Religionen geben da nur ansatzweise und bruchstückhaft Dinge, die eventuell Gedanken in diese Richtung geben könnten, so habe ich es zumindest im Austausch bisher mit Moslems und Christen stark erlebt. Da gebe ich dir recht.
Viel liegt und lag daran, dass die Schwerpunkte darin eher auf eine "ruckartige einmalige Entscheidung für die jeweilige Religion "Gott" ausgerichtet schien, als leider sehr wenig auf die stetige Entwicklung und das Entstehen und Wachsen im Leben hier und jetzt.
Da wo aber, so meine Erfahrung, das Augenmerk nicht auf die "Versöhnung "mit Gott" allein ausgerichtet ist/war, taten sich für mich dann doch (damals) einige Blickwinkel auf.
Lebensplan zu verstehen ist essentiell, denke ich und als ich (zugegeben schon eine Zeit her) zu suchen begann, denn auch ich glaube keinem "Zufall" oder einem "blinden Gehorsam" gegenüber einem "Gott", der diesen Plan für uns Menschen nicht offenbaren will oder kann, ging ich ungewohnte Wege.
Es gibt den Begriff der "bedingten Entstehung" in den Lehren Buddhas (neben Gesetz vom Kamma, Sankahara usw) vielleicht gelingt es dir, mich deshalb nicht allein die "buddhistische Schublade" zu stecken, denn ich bin (ich glaube es schon einmal erwähnt zu haben) eine Mischung aus einer geprägten Glaubensform "Religion" und eben dem, was ich zeitweise aus anderen Glaubensformen entdecken durfte.
Dabei stieß ich auf die sogenannte Formel der "bedingten Entstehung" und es verband sich in mir mit der Zeit eine interessante und für mich persönlich komplett "einfach logische" Verbindung .
Die Formel beginnt inetwa so:
"Bedingt durch die Unwissenheit, entstehen Aktivitäten.
Bedingt durch Aktivität entsteht Bewußtsein
bedingt durch Bewußtsein entsteht Geistiges und Körperliches...
... bedingt durch den Werdeprozeß entsteht Geburt
bedingt durch Geburt entsteht Altern und Tod."
Also, doch ja ich persönlich finde es sogar sehr wichtig, sich mit Lebensplan, Lebensinhalten und dem Tod wie mit Geburt zu beschäftigen.
Wenn wir nicht Verstehen lernen, können wir nicht verändern und Handeln zum Besseren gestalten. Verstehen ist Wissen, Lernen (wohl auch deshalb bin ich ein wissbegieriger, neugieriger Mensch).
"Wer Gutes wirkt, wer Gutes tut,
der ist glücklich in dieser Welt-
der ist glücklich in der nächsten Welt-
der ist glücklich in beiden Welten." (Dhammapada)
Was nun dann aber nicht aus den direkten Lehren Buddhas stammt, ist mein Glaube, dass unsere Seelen aus einer Wurzel stammen und dorthin wieder zurück kehren.
(Glaube hier in einem standfesten Sinn)
So wäre es nahezu fatal, sich nicht oder nur oberflächlich damit zu beschäftigen, was eigentlich der Plan des menschlichen Lebens und dann folgerichtig unseres persönlichen Lebens ist.
Auch wenn sich über die Jahre immer wieder etwas weiterentwickelt (und das ist gut so) denn alles ist letzten Endes stets in Bewegung, weiß ich, dass die "basis" für mich liegt, die "Wurzel" als Ursprung und doch alles beweglich und frei bleibt.



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